Dr. med. Gunnar Pokriefke
Dr. med. Andree Allers
Fachärzte für Innere Medizin / Kardiologie
An der Paulikirche 1
38102 Braunschweig
Seit über 60 Jahren widmen sich Ärzte in der Praxis an der Paulikirche dem Wohl Ihrer Patienten. Seit 2008 wird sie von Dr. Gunnar Pokriefke und Dr. Andree Allers als Fachpraxis für Innere Medizin und Kardiologie geführt.
Am Puls einer sich rasch weiterentwickelnden Medizin profitieren Sie von langjähriger Erfahrung, menschlicher Zuwendung und moderner Technik, eingebunden in ein Netzwerk aus Kollegen, Kliniken und Laboren, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten und uns austauschen.
Im direkten Gespräch und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Umstände und Risikofaktoren beraten wir Sie gerne darüber welche Maßnahmen für Sie persönlich sinnvoll sind.
Dr. med. Gunnar Pokriefke
Dr. med. Andree Allers
Fachärzte für Innere Medizin
und Kardiologie
An der Paulikirche 1
38102 Braunschweig
Telefon 0531 / 390 443 – 0
Unsere Sprechzeiten
Montag, Dienstag und Donnerstag
8.00 – 15.00 Uhr
Mittwoch
8.00 – 12.30 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung
Öffentliche Verkehrsmittel
Sie erreichen uns mit den Buslinien: 230, 411, 413, 419, 422, 423, 436
Haltestelle: Jasperalle (Ecke Ring)
Das Gesundheitssystem in Deutschland steht vor einer seiner größten Herausforderungen und uns ist bewusst, wie schwer es oft ist, einen Termin zu bekommen. Da wir unsere Patienten auch weiterhin mit aller gebotenen Sorgfalt und Zuwendung behandeln möchten, sind auch unsere Kapazitäten oft erreicht oder sogar überschritten. Deshalb können wir nie alle Terminwünsche erfüllen. Allen Betroffenen möchten wir ausdrücklich versichern, dass dieses nicht aus Bosheit, Faulheit oder schlechter Organisation erfolgt. Ihre Frustration ist uns nicht egal. Wir hoffen mit Ihnen, dass jeder Patient auch weiterhin Zugang zu der medizinischen Versorgung erhält, die er benötigt.
Dr. Gunnar Pokriefke und Dr. Andree Allers mit dem ganzen Praxisteam
Die Ultraschalluntersuchung des Herzens ermöglicht u.a. die Beurteilung der Herzgröße, der Schlagkraft des Herzmuskels und der Beschaffenheit und Funktion des Herzklappenapparates. Sie ist ein zentraler Baustein in der Diagnostik von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Hierbei werden die Echokardiographie und die Ergometrie kombiniert, es erfolgt also eine Ultraschalluntersuchung des Herzens bei körperlicher Belastung. Veränderungen der Herzmuskelkraft hierbei deuten auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels hin.
Bei dieser Untersuchung werden die Halsschlagadern von ihrem Abgang aus der Hauptschlagader bis hinauf zum Kieferwinkel untersucht. Arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques) werden so dargestellt, die Messung des Blutflusses ermöglicht das Auffinden kritischer Engstellen in den Halsschlagadern, die zu einem Schlaganfall führen können.
Bei der Ultraschalluntersuchung des Bauches geht es darum, Erkrankungen der inneren Organe festzustellen. Untersucht werden die Bauchschlagader, die Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Milz und andere Organe. Erkrankungen zeigen sich dabei in einer veränderten Form, Größe und/oder Struktur dieser Organe. So können z.B. Entzündungen, Steinbildungen aber auch Tumoren diagnostiziert werden. Sie ist nicht nur notwendig bei der Abklärung abdomineller Beschwerden, sondern auch wichtiger Bestandteil einer Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Krankheiten.
Das Belastungs-EKG liefert uns Informationen über die körperliche Belastungstoleranz, das Blutdruck- und Herzrhythmusverhalten bei körperlicher Ausbelastung und die Durchblutung des Herzmuskels. Sie ist eine wichtige Untersuchung der Feststellung und Verlaufsbeurteilung einer koronaren Herzkrankheit (KHK).
Bei einem Langzeit-EKG werden die Herzströme über knapp 24 Stunden lang aufgezeichnet, unsere Rekorder sind etwa daumengroß und arbeiten lautlos. Erkrankungen, die mit einem sehr schnellen oder langsamen Herzschlag einhergehen, können so diagnostiziert werden. Auch anfallsweise auftretendes Vorhofflimmern (Schlaganfallrisiko!) kann durch ggf. wiederholte Langzeit-EKG-Kontrollen festgestellt werden.
Diese Geräte, die u.a. zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden, sind technisch hochentwickelte Systeme, die alle 3-6 Monate überprüft und, falls notwendig, umprogrammiert werden müssen. Teilweise kommen sie auch bei Menschen mit einem hohen Risiko für einen plötzlichen Herztod oder bestimmten Formen einer Herzschwäche zum Einsatz.
Neben der diagnostischen Abklärung von Krankheitszuständen können durch Blutuntersuchungen auch die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer medikamentösen Therapie beurteilt werden. Auch Folgeerkrankungen, z.B. sogenannte Endorganschäden bei Menschen mit Bluthochdruck, können so festgestellt werden. Stuhl- und Urin-Untersuchungen runden das Leistungsspektrum unseres Praxislabors ab.
Bei der konventionellen Langzeit-Blutdruckmessung wird mit Hilfe einer Blutdruckmanschette und eines 24h-Rekorders über einen Tag lang alle 15-30 Minuten der Blutdruck gemessen, um eine Bluthochdruck-Krankheit (Hypertonie) zu diagnostizieren oder die Wirksamkeit einer blutdrucksenkenden Behandlung zu überprüfen. Eine Hypertonie ist u.a. ein starker Risikofaktor bei der Entstehung eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes.
Alternativ zu dieser konventionellen Variante haben wir in unserer Praxis die Möglichkeit, eine Manschetten-lose 24h-Blutdruckmessung anzubieten, bei der, ohne Einsatz einer Blutdruckmanschette und mit wissenschaftlich validierter Messgenauigkeit, zur gleichen Zeit ein Langzeit-EKG und eine Langzeit-Blutdruckmessung durchgeführt werden können. Damit ist es z.B. möglich, ohne Störung des Nachtschlafes durch wiederholtes Aufpumpen der Blutdruckmanschette, den nächtlichen Blutdruckverlauf zu messen.
Darüber hinaus ermöglicht dieses System eine 24h-Analyse der Sauerstoffsättigung des Blutes, eine Schlafanalyse sowie Aussagen über die Gefäßwandsteifigkeit und den Funktionszustand des vegetativen Nervensystems. Dieses Messsystem (Somnotouch NIBP®) erhöht nicht nur den Untersuchungskomfort für unsere Patienten deutlich, sondern liefert auch zusätzliche medizinische Informationen, die es uns leichter machen, gemeinsam mit ihnen Therapieentscheidungen zu treffen.
Mit dem ApneaLink Plus® führen wir ein Screening auf eine Schlaf-bezogene Atemstörung, z.B. das obstruktive Schlafapnoesyndrom (oSAS), durch. Das oSAS wird durch eine Einengung der Atemwege im Bereich des hinteren Rachenraums verursacht und ist keine seltene Erkrankung, ca. 4% aller Männer und 2% aller Frauen sind davon betroffen, damit ist es etwas halb so häufig wie der Diabetes mellitus Typ 2, der sogenannte „Alterszucker“.
Charakteristisch für das oSAS sind unregelmäßiges Schnarchen sowie längere Atempausen in der Nacht. Tagsüber treten neben einer teilweise zwanghaften Einschlafneigung am Tag z.B. Verspannungen im Bereich des Nacken/Schultergürtels und eine Konzentrationsschwäche auf.
Das ApneaLink Plus® wird am Abend zu Hause selbständig angelegt und überwacht während des Schlafs u.a. den Puls, den Atemluftstrom, die Atembewegungen des Brustkorbes und den Sauerstoffgehalt des Blutes.
Bei einem auffälligen Screening-Befund können wir eine detaillierte Diagnostik durch eine Polygraphie in einem Schlaflabor veranlassen, um den Verdacht auf ein Schlafapnoesyndrom abzuklären. Bei Bestätigung der Verdachtsdiagnose auf ein Schlafapnoesyndrom kann dann eine individuell abgestimmte Therapie eingeleitet werden, durch die das Beschwerdebild der von einem oSAS Betroffenen oft erheblich verbessert werden kann.
(Auf Grund der Bestimmungen der GKV können wir diese Untersuchung derzeit nur für Privatversicherte oder als IGeL-Leistung anbieten)
Ursache ist die Arterienverkalkung (Arteriosklerose), eine der Haupttodesursachen in Deutschland. Sie beginnt häufig schon im jungen Erwachsenenalter. Wichtig ist, die Diagnose früh zu stellen, um rechtzeitig ein Voranschreiten der Krankheit zu verhindern.
In erster Linie setzen wir hierfür die Echokardiographie und das Belastungs-EKG (Ergometrie) ein, nicht selten auch die Stress-Echokardiographie als Kombination dieser beiden Methoden. Ein Langzeit-EKG hilft uns, gefährliche Herzrhythmusstörungen aufzuspüren, die bei dieser Krankheit häufig auftreten. Eine sehr sensitive Untersuchung zum Aufspüren arteriosklerotischer Veränderungen im Allgemeinen ist die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern (Karotis-Farbduplexsonographie).
Einer Herzschwäche liegen meist eine Pumpschwäche des Herzmuskels oder Herzklappenerkrankungen zugrunde. Ursächlich können eine koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, eine Herzmuskelentzündung oder Herzrhythmusstörungen sein, manche Formen der Herzschwäche sind genetisch bedingt.
Zur Diagnosestellung und Verlaufsbeurteilung sind u.a. eine Echokardiographie und ein Belastungs-EKG (Ergometrie) notwendig, bei der Therapiesteuerung (Wirksamkeit und Verträglichkeit der Medikamente) sind regelmäßige Blutuntersuchungen wichtig. Die Untersuchungsintervalle richten sich nach dem Schweregrad der Herzschwäche.
Herzrhythmusstörungen werden häufig als Herzstolpern oder Herzrasen wahrgenommen, mögliche Symptome sind auch Schwindel und Luftnot. Manchmal sind Herzrhythmusstörungen Ausdruck einer strukturellen Herzerkrankung.
Zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen setzen wir das Langzeit-EKG ein, bei seltenem Auftreten kommt ein Event-Rekorder zum Einsatz. Strukturelle Herzprobleme oder eine Belastungsabhängigkeit der Herzrhythmusstörungen können durch eine Echokardiographie und ein Belastungs-EKG (Ergometrie) aufgespürt werden.
Zwei der häufigsten Ursachen für Schlaganfälle sind Einengungen der Halsschlagadern (Karotisstenose) und Vorhofflimmern. Beim Vorhofflimmern bilden sich kleine Blutgerinnsel in den Herzvorhöfen, die mit dem Blutstrom in das Gehirn gelangen und dort einen Gefäßverschluss verursachen können.
Zur Einschätzung des individuellen Schlaganfall-Risikos kommen u.a. eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern (Karotis-Farbduplexsonographie) und wiederholte Langzeit-EKG-Untersuchungen zum Einsatz.
Hierunter versteht man eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum. Grundlage ist die Arteriosklerose. Ein wichtiger Risikofaktor bei der Entstehung eines BAA ist der Bluthochdruck. Ab einem bestimmten Durchmesser der Bauchaorta steigt das Risiko einer Ruptur, also eines Platzens des Aneurysmas, rapide an.
Eine gezielte Ultraschalluntersuchung des Oberbauchs (Abdomensonographie) ermöglicht sowohl die Diagnose als auch die Risikoeinschätzung des BAA. Durch eine rechtzeitige operative oder interventionelle (kathetergestützte) Therapie kann so einer Ruptur vorgebeugt werden.
Im direkten Gespräch miteinander und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Umstände und Risikofaktoren beraten wir Sie gerne, welche individuellen Untersuchungs- und Vorsorge-Leistungen für Sie persönlich sinnvoll sind.
Da diese Untersuchungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung nur bei bekannter Erkrankung oder einem konkreten Krankheitsverdacht durchgeführt werden dürfen, müssen die Kosten dieser Untersuchungen im Rahmen einer reinen Vorsorgeuntersuchung vom Patienten teilweise selbst getragen werden.
Die private Krankenversicherung übernimmt in aller Regel sämtliche Kosten, die durch die Untersuchung und Behandlung in unserer Praxis entstehen.
Unser Team verbindet langjährige Erfahrung mit echter Freude an der Arbeit – und daran, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und erklären, was wir tun.
Dr. Gunnar Pokriefke
Kardiologe
Dr. Andree Allers
Kardiologe
Diana Neuendorf
Medizinische Fachangestellte
Patrycja Skarzynska
Medizinische Fachangestellte
Yvonne Schöttke
Medizinische Fachangestellte
Amira Dkhili
Medizinische Fachangestellte
Susana Fanuel
MFA-Auszubildende
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